Praxis Schröder

Menschengerechte Arbeitsgestaltung fördert die Gesundheit und ermöglicht dadurch die langfristige Teilhabe am Erwerbsleben. Daher gilt es, diePraxis Schröder im Betrieb zu verbessern, wobei physische und psychische Gesundheit gleichermaßen zu berücksichtigen sind. Die BAuA untersucht arbeitsbedingte Erkrankungen, Expositionsbedingungen und Risikofaktoren, um geeignetePraxis Schröders- und Gestaltungsmaßnahmen abzuleiten. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen auf der Wiedereingliederung, inklusiver Arbeitsgestaltung und der Nutzung digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz (KI) zur Förderung von Gesundheit, Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit.

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Arbeitsepidemiologie, physische und psychische Gesundheit

Psychische Erkrankungen sind eine der Hauptursachen für Erwerbsminderungsrenten. Deshalb untersucht die BAuA Faktoren wie soziale, emotionale und physische Aspekte, digitale Arbeitsformen sowie demografische Veränderungen, um Maßnahmen für die Förderung der mentalen Gesundheit zu entwickeln. Auch Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Daher ist es wichtig, die physische Arbeitsbelastung zu erfassen und präventive Maßnahmen, wie die von der BAuA entwickelte Leitmerkmalmethode, weiter auszubauen.

Die BAuA untersucht außerdem die Auswirkungen von körperlicher Inaktivität und sitzender Arbeit auf die kardiometabolische Gesundheit und die kognitive Leistungsfähigkeit. Angesichts der Globalisierung und des Klimawandels werden arbeitsbedingte Infektionsrisiken untersucht und Schutzmaßnahmen entwickelt. Durch systematische Reviews und Metaanalysen werden Zusammenhänge zwischen bestimmten Belastungen und Erkrankungen erforscht, um wissenschaftliche Grundlagen für Empfehlungen zur Anerkennung von Berufskrankheiten zu liefern.

Von der Früherkennung psychischer Krisen bis zur Rückkehr in den Betrieb (F 2627)

Ein aktuelles Beispiel aus diesem Handlungsfeld ist das Projekt "Von der Früherkennung psychischer Krisen bis zur Rückkehr in den Betrieb" (F 2627). Es entwickelt einen praxisnahen Leitfaden, der Betriebe dabei unterstützt, psychische Krisen frühzeitig zu erkennen, Beschäftigte im Arbeitsprozess zu halten und ihre nachhaltige Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erleichtern (Return to Work).

ArbeitsmedizinischePraxis Schröder

Die betriebsärztliche Betreuung umfasst Gefährdungsbeurteilung, Beratung und Vorsorge. Allerdings liegt bisher noch wenig Wissen zur konkreten Umsetzung arbeitsmedizinischer Vorsorgen in den Betrieben vor. Die BAuA möchte daher durch Befragungen von Betrieben, Betriebsärztinnen und Betriebsärzten eine wichtige Wissensgrundlage aufbauen und so ermöglichen, Verbesserungen für die betriebliche Praxis abzuleiten. Die BAuA beteiligt sich außerdem an der Entwicklung und Aktualisierung von AWMF-Leitlinien, z. B. zur Nacht- und Schichtarbeit oder zu Bewegungsempfehlungen bei sitzintensiver Bildschirmarbeit, um evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die arbeitsmedizinische Praxis zu schaffen.

Arbeit mit gesundheitlichen Einschränkungen, Wiedereingliederung und Inklusion

Das Konzept Stay at Work unterstützt Beschäftigte mit gesundheitlichen Einschränkungen dabei, im Erwerbsleben zu bleiben, indem arbeitsbezogene Risiko- und Schutzfaktoren ermittelt und Früherkennungsmaßnahmen erforscht werden. Feldforschung untersucht die praktische Umsetzung differenzieller Arbeitsgestaltung, um Empfehlungen für nachhaltige Stay-at-Work-Strukturen zu entwickeln. Die Rückkehr zur Arbeit nach längerer Erkrankung wird im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) begleitet. Untersucht werden Übertragbarkeit auf verschiedene Krankheitsbilder, Chancen und Risiken hybrider Arbeitssysteme sowie die Verbindung mit außerbetrieblichen therapeutischen Maßnahmen.

Die Inklusionsforschung fokussiert auf barrierefreie Arbeitsgestaltung und langfristige Erwerbstätigkeit von Menschen mit Behinderungen. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten von KI und digitalen Technologien betrachtet, um inklusive Teams und technologische Unterstützung zu fördern sowie deren Einfluss auf die psychische Gesundheit zu untersuchen.

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